September 2011
8 Einträge
CALL FOR PAPERS
Die Wetzlarer Tage der Phantastik widmen sich wechselnden Themen aus den phantastischen Literaturgenres. Ziel der Tagungen ist es insbesondere, den Bereich Literatur interdisziplinär zu verknüpfen und gleichzeitig aufzuzeigen, wie vielfältig sich Phantastik darstellt und in welchen literarischen Epochen sie sich wiederfindet.
Die kommenden
32. Wetzlarer Tage der Phantastik
vom 6. bis 9. September 2012
werden sich dem Thema
Phantastische Wesen
widmen. Die phantastische Literatur zeichnet sich nicht nur durch ihre Szenerien, sondern vor allem durch eine schier unerschöpfliche Vielfalt an phantastischen Wesen aus. Das beginnt bereits in den Märchen und Mythen mit Zwergen, Riesen, Hexen, Feen, Nixen, Sirenen, sprechenden Tieren, mit Fabeltieren wie Einhörnern, Drachen, Gargoyles, mit Mischwesen wie Zentauren und Sphinxen, mit Wandlungswesen wie Werwölfen und Vampiren, das zeigt die Fantasy mit Halblingen, Elfen (Elben, Alben), Trollen und Orks, der Horror mit Gespenstern, Dämonen, Ghouls und vielerlei Halb-Toten, Ganz-Toten und Untoten, die Phantastik mit dem Golem, dem Ewigen Juden, dem Fliegenden Holländer, mit Statuen, Puppen und lebendig gewordenen Plüschtieren sowie schließlich die Science Fiction mit Aliens jeglicher Körperlichkeit und Nicht-Körperlichkeit und gezüchteten und verformten Menschen und menschenähnlichen Wesen bis hin zu technologischen Existenzen wie Robotern, Androiden, Cyborgs und zu virtuellen Wesen – wobei diese Auflistung bei weitem nicht abgeschlossen ist.
Das Symposion möchte einen Einblick in die Bandbreite der phantastischen Biologie und ihrer Evolution geben, Fragen der Bedeutungswandlung von Wesen nachgehen (warum haben Monster und Drachen und zuletzt sogar Vampire ihre Schrecken verloren?) und die Probleme der Kohabitation von Ethnien in der phantastischen Literatur erörtern.
Das alles soll am Beispiel der aktuellen deutschsprachigen Autoren des 21. Jahrhunderts behandelt werden: Wie setzen sie alte Mythen neu um, wie fabulieren sie neue Mythen, wie erzählen sie von phantastischen Wesen in einer modernen, aufgeklärten Welt.
Interessierte Referenten, die im Rahmen dieser Thematik einen Vortrag halten wollen, werden gebeten, bis Mitte Dezember 2011 an die Adresse der Phantastischen Bibliothek Wetzlar mail ÄT phantastik.eu ein Exposé im Umfang einer halben Seite einzureichen, außerdem kurzgefasst ihre biographischen und beruflichen Daten anzuhängen.
Heute beginnen die “Tage der Phantastik” der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Dazu erscheint eine Sammlung mit 22 Kürzestgeschichten, die eines gemeinsam haben (mussten) - den Satz “Ihr Haar zersprang wie blaues Glas” (auch der Titel der Sammlung). Das hier ist mein Beitrag.
Wenn ich mich an einem Intelligenztest wie diesem hier versuche, läuft das immer nach dem gleichen Schema ab: Die ersten paar Fragen beantworte ich mit der linken Hirnhälfte, klopfe mir innerlich auf die Schulter, halte mich für ein bislang unentdecktes Genie. Irgendwann - im verlinkten Test so ungefähr bei den Fragen 12 bis 14 - fange ich an zu glauben, dass die Fragen gar nicht beantwortet werden können. Die Striche scheinen mir absolut beliebig zu sein. Ich beschuldige den Monitor des Betrugs, schließe irgendwann wutentbrannt das Fenster.
Schön, dass die Kölner Abteilung des Hochbegabten-Vereins “Mensa” sich auch Leuten öffnet, die mit Intelligenz nichts am Hut haben - und sie sogar zu einem Vortrag einladen. Danke dafür! Am Samstag, 8. Oktober werde ich am “Tag der Intelligenz” den Vortrag halten:
Pacman oder Caveman? Skurrile Ausgrabungen auf Festplatten
Ich werde darin einen ganz neuen Blick auf ganz alte Computerspiele werfen. Gewaltiges Rahmenprogramm gibt’s drumrum und viele andere Redner mit mindestens einem Doktortitel oder Weltmeistertiteln im Kopfrechnen - und interessanten Vorträgen. Eintritt ist frei, das Ganze beginnt um 10 Uhr im Hörsaalgebäude der Uni Köln. Mein Schnellvortrag - die sogenannte “Speedline” - ist um 16 Uhr, der eigentliche Vortrag dann um 17 Uhr.